Donnerstag, 18. Juni 2015
Eine Träne, gefangen in einer Fensterscheibe.
Traum April 2011

Ich ging Richtung Supermarkt, unterwegs traf ich Sanny mit ihr fahre ich Morgens immer zur Schule, sie hatte ihren Freund im Schlepptau und ihre kleinen Geschwister.

"Hey Mai, hilfst du mir beim Einkauf für meine Familie?„ fragte sie mich und zog mich mit, ihre Geschwister verteilten sich im Supermarkt in den wir gingen, ihr Freund wartete draußen.
In den Supermarktreihen fand ein Kinderfest statt überall liefen Kinder herum mit geschminkte Gesichtern, und brüllten.

Sanny verschwand auf einmal, ich wusste in dem Moment gar nicht mehr, was ich hier überhaupt wollte und irgendwas machte mir Angst, also verließ ich den Supermarkt.
Draußen dämmerte es langsam, Kinder kamen mir noch entgegen, ich ging ein Stück weiter und sanny ging plötzlich wieder neben mir her

Auf einmal kam ein Mann auf mich zu, irgendwoher kannte ich ihn und er wirkte vertraut, doch ich konnte nicht zuordnen woher.

Er kam immer näher und flüsterte mir etwas ins Ohr ich konnte ihn kaum verstehen, da hob er meine Dunkel roten Haare hoch und strich mir dabei über meine Wange.
Über meinem Ohr war ein kleines Stück meiner Haare abrasiert und in roter Schrift stand dort eine Zahl -1837-, der Mann wiederholte die zahl und flüsterte sie mir ununterbrochen ins Ohr, mir wurde die Lage unheimlich.
Ich versuchte meine Gedanken zu ordnen, und dachte an meine schönen Haare, ärgerte mich das ich jetzt eine kleine kahle stelle mit einer eingravierten Zahl dort habe, dann wunderte ich mich über den Mann, und fragte mich gleichzeitig was diese Zahl bedeuten soll und weshalb diese auf meinem Kopf steht.
Mir wurde es schummrig und alles um mich herum verschwamm.

Es wurde Dunkel, nun stand ich alleine da der rätselhafte Mann und auch sanny waren verschwunden.
Also ging ich etwas benommen schnell nachhause, ich wühlte in meiner Tasche nach den Hausschlüsseln, da spürte ich jemanden hinter mir, mir wurde kalt und ich konnte nichts mehr sehen.

Aufeinmal befand ich mich in einem leeren Raum mit einer großen hohen, Bodenlangen Glasfront, ich schaute mich um und alles wirkte so fremd, "Wo bin ich nur?" ich wollte doch nur Nachhause an einen warmen vertrauten Ort.

Ich ging zur Fensterfront und schaute hinaus, dort sah ich nur das stürmische Meer und dunkelgraue Felsen die sich wie ein Kessel um das Gebäude schmiegten in dem ich mich befand.
Der Himmel war weiß und graue Wolken machte die Atmosphäre noch etwas einsamer.

Mich überkam eine große Traurigkeit, leise rollten mir schwere Tränen über mein Gesicht, sie Traffen den schwarzen steinernden Boden, ich legte meine Hände an die Glasscheibe und weinte nun schluchzend, noch einmal blickte ich hinaus aufs Meer, da fiel mir eine Träne in Tropfenform auf die sich eingefroren in der Fensterscheibe befand mir kam es so vor als bliebe die Zeit stehen, faszinierend betrachtete ich diese Träne.

In dem Moment spürte ich das jemand im Raum stand, schnell wischte ich mir meine Tränen vom Gesicht, ich wollte nicht das irgendjemand sieht das ich weinte, doch im nächsten Moment erschrak ich als ich wahrnahm das eine Person direkt hinter mir stand.
Panisch drehte ich mich um, da stand ein Mann, er trug eine braune Hose dazu Stiefel, ein weißes halb zugeknöpft Hemd, und er hatte dreads die ihm bis zur schulter gingen.

"Dich habe ich schon erwartet" sagte er und trat einen schritt auf mich zu, Angst überfiel mich und ich zitterte war aber gleichzeitig beeindruckt von seiner Ausstrahlung und was diese auf mich bewirkte, meine kehle schnürte sich zu und mein Mund wurde trocken.
Er hob seine Hand und fuhr mir durchs Haar, "Ich sehe schon" sagte er und betrachte die zahl unter meinen Haaren.
"Was bedeutet denn diese Zahl?" fragte ich zögernd
Er lachte und ließ meine Haare fallen.
er trat näher an die Fensterfront und betrachtete die eingefangene Träne.
"Mai? Komm mal her" sagte er zu mir und zog mich zu sich, ich fühlte mich unwohl ud zugleich sehr zu ihm hingezogen.
Er drehte meinen Kopf zu sich und deutete aufs Meer hinaus.
Ich wusste nicht was er meinte, er grinste mich mit einem seltsamen funkeln in den Augen schelmisch an.
Meine innere Stimme schrie mir zu das ich endlich weg laufen soll, doch irgendwas hinderte mich daran, was nur? Was ist es was mich an ihm fasziniert?
Er kam noch näher, und dann schaffte ich es endlich, ich schaltete meine Gedanken aus und spürte mein seltsames Bauchgefühl das nun in mir aufstieg.
Ich riss mich los von ihm, und lief auf eine stählerne Tür zu ich zog sie auf, und konnte gerade noch in letzter Sekunde mein Gleichgewicht halten.

Denn unter mir befand sich ein tiefer Abgrund, ich spürte grenzenlose Verzweiflung, und wusste nicht was ich jetzt tun sollte, er stand nur am Fenster und schüttelte grinsend mit dem Kopf, nun wurde ich wütend, und sah rettend eine Treppe die nach oben führte.

Ich lief hinauf und befand mich in einem Raum der komplett mit Holz verkleidet war es war altes morsches Holz, der Boden öffnete sich und nur 4 Balken blieben stehen.
Vorsichtig balanciert ich auf einem dieser Balken um auf die andere Seite zu gelangen, da stand Plötzlich er wieder neben mir auf dem gleichen Balken, er lachte nur und ich spürte eine große Wut in mir aufsteigen.
Ich verlor mein Gleichgewicht, er hielt mich fest.

Nun befand ich mich auf einmal in einem anderen Raum diesmal lag ich in einem 5-etagen Bett das nur aus Holz bestand, ein kleines Fenster mit Stahlstangen, war in dem ebenso kahlen weißen Raum.

Ich ging zu dem Fenster und meinem Herzen versetzte es einen Stich als ich die Stahlstangen wahrnahm, ich blickte hinaus und sah mich von außen, ich befand mich in einer großen, grauen Festung, sie befand sich auf einem einzigen Felsen mitten im Meer.

Ich suchte einen Ausgang, da war sie eine große Tür ich öffnete sie und stand in einem Flur der Boden war komplett vergläsert ebenso die Wände und ich fühlte mich so einsam, ich öffnete eine der glastüren und sah wieder Ihn er grinste mich an schnitt eine seienr dreads ab und fragte mich "hast du es gefunden?"

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