Gezwungen von der Machtlosigkeit
Hier ist mein Irrer Traum vom 09.07.2015


Ich befand mich auf einem großem Platz, diesen umgaben graue moderne Gebäude.
Alles war Menschenleer, der Boden war hell, die Luft kühl und es war sehr still, ich ging auf eines der Gebäude zu, es war ziemlich pompös, ich zog die Tür auf und ging hinein.

Auf einmal befand ich mich in mitten einer großen Menschenmenge, alle liefen hektisch umher, aber jeder ging trotzdem systematisch seinen eigenen Weg.

Andere diskutierten wild miteinander, ich fühlte mich so fehl am platz und so überflüssig.
Ich blickte mich um, hielt Ausschau nach jemanden, da sah ich ein Pärchen das mir sofort ins Auge stach. Sie standen etwas abseits der Menschenmenge und einige Meter von mir entfernt.
Die Frau stand mit dem rücken zu mir gewand, hatte blonde haare und trug einen Schwarzen Jogginganzug.
Und der Typ der bei der Blondine stand kannte ich irgendwoher, aber ich wusste nicht wer er war, und woher ich ihn kannte.

In dem Moment erwiderte er meinen Blick aufeinmal und schaute mir direkt in die Augen, er hatte ein vertrautes und zugleich angst einjagendes Funkeln in den Augen, er grinste und streichelte die Blondine über den Arm, zog sie zu sich, und hielt immer noch eisernen -blickkontakt zu mir, dann küsste er sie ins Haar und fokussierte mich intensiver, irgendwie traf mich das wie ein Stromschlag und ich fühlte ein alt vertrautes, schmerzhaftes stechen in der Magengegend und zugleich eine angenehme wärme.

Ich drehte mich im Kreis, immer schneller, die stimmen der Leute um mich herum vermischten sich, ich schloss die Augen, und schlug sie dann wieder auf.

Nun war in einem anderen Raum, ich befand mich um genauer zu sagen in einem Wolkenkratzer, das Dach bestand aus einer Glaskuppel und ich sah den klaren Sternenhimmel, aber irgendwie nur zur Hälfte, in der andern Hälfte war es grau, dunkelgrauer Nebel umfing das Dach.

Ich schaute mich um und stand hinter einer Glastür, die zu einem Raum führte, in dem mehrere Leute an tischen saßen und sich unhielten.
Der Raum wirkte gemütlich, irgendwas zog mich dahin, es zog mich wie ein Magnet an,doch es kam mir falsch vor dort hineinzugehen.

Aber schließlich, als steuert mich jemand anderes, betrat ich den Raum und die stimmen verstummten, die Leute nahmen mich kurz wahr und musterten mich, dann vertieften sie sich wieder im Gespräch.

Plötzlich sah ich Daniel, ich ging strahlend auf ihn zu, er stand auf dem Balkon,und lehnte sich leicht an das Geländer.
Er sah mich und schaute mich mit einem seltsamen Gesichtsausdruck an, weder glücklich noch Überrascht mich hier zu treffen.
Ich ging zu ihm hinaus und er kam näher zu mir, grinste mich an, nun lachte er, er lachte immer lauter und grausamer, ich hielt mir die Ohren zu, weil ich es nicht ertragen konnte.
Sein Kopf wurde immer größer und färbte sich rot, doch sein spöttischer herabblickender Gesichtsausdruck veränderte sich nicht dabei, ich kniete mich hin und wollte ihn nicht länger ansehen, doch er wurde auf einmal immer größer und dann zog er mich mit sich, ich wurde panisch und versucht mich loszureißen.

Komischerweise gealng es mir dann auch,
ich rannte vom Balkon, mein Herz raste, der Raum war auf einmal leer in dem sich vorhin noch die Leute an den tischen befanden, nun standen 3 Käfige dort und eine große Marmorplatte befand sich mitten im Raum.

Ein Mann im Anzug stand neben einer der Käfige und sperrte eine Person in diesen ein.
Die Person die eingesperrt wurde kannte ich, es war ein Freund von mir, ich wollte zu ihm und ihn befreien, doch es ging nicht, ich war auf der stelle wie versteinert und konnte mich nicht bewegen, ich war machtlos und dem zuschauen ausgeliefert.

Der Mann im Anzug zog einen lagen Gegenstand aus seinem jacket und schlug damit plötzlich auf meinen Kumpel ein, ich erschrak und glaubte es nicht was gerade geschah, ich versuchte auf den Mann loszurennen aber meine Füße waren noch immer versteinert und konnten nach wie vor ,mich nicht von der Stelle bewegen.

Ich musste weihen, und schloss die Augen, als ich sie wieder öffnete, befand ich mich auf einmal auf dem -glaskuppeldach des Gebäudes und sah alles von oben.

Ich kletterte bis zur Mitte, und das Dach gab auf einmal nach, es wurde Gummiartig und ich sank ein. Auf einmal war ich in der Mitte des Gebäudes umschlungen vom dach, und ich sah das sich nur noch ein Käfig in dem Raum befand, mein Kumpel war weg, ebenfalls der Mann im Anzug.

Daniel war auf einmal wieder da, er hielt ein Messer in der Hand, und ging auf einen Spiegel zu, er stach auf sein Spiegelbild ein und sein oberkörper fing an zu bluten.
Ich schrie, und verstand nicht mehr was los war, er sah mich in dem moment an, sein gesichtsausdruck wirkte verzweifelt und zeigte reue, “Mai!!“ Warum tue ich das? Warum nur, hältst du mich nicht auf?„ rief er noch verzweifelter.
Und lachte sarkastisch.

Ich schluchtze und wusste einfach nicht was hier überhaupt abgeht, ich versuchte mich aus dem gummiartigen Dach zu befreien, doch es hat mich schon komplett eingeschlossen und ich konnte nirgends raus, ich sah alles vor mir aber ich war gefangen, wieder war ich machtlos und gezwungen dem geschen zuzuschauen.
Daniels weißes Hemd wurde langsam rot und ich fühlte mich so schuldig.
Ich schrie, und wünschte die Zeit zurückspulen zu können, ich schaute nach oben und sah blaues Licht.